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kutter:ecke_6_mary

MARY

MARY

Allgemeines
Name MARY
Fischereikennzeichen ECKE 105
später ECKE 6
Eigner Peter Mahrt sen. & Otto Schmidt
später Fritz Thomsen
Typ Motorkutter
Baujahr unbekannt
Bauwerft vermutlich Siegfried-Werft, Eckernförde
Status ab 1955 nicht mehr nachgewiesen
Technische Daten
Länge 12,00 m
später 13,60 m
Maschine Callesen, 25 PS
Neufeld & Kuhnke-Glühkopfmotor, 35 PS
später N & K-Glühkopfmotor, 50 PS

ECKE 6 MARY

Geschichte

Die MARY wurde vermutlich auf der Siegfried-Werft in Eckernförde gebaut. Ein gesicherter Nachweis der Bauwerft liegt jedoch bislang nicht vor.

Zwischen 1929 und 1937 war der Kutter unter dem Fischereikennzeichen ECKE 105 registriert. Eigentümer waren Peter Mahrt sen. und Otto Schmidt. Das Schiff war zunächst 12 Meter lang und wurde von einem 25 PS starken Callesen-Glühkopfmotor angetrieben.

Verkauf an Fritz Thomsen

1938 übernahm Fritz Thomsen den Kutter. Gleichzeitig erhielt das Schiff im Zuge der Neuordnung der Fischereikennzeichen das Kennzeichen ECKE 6.

Der Verkauf erfolgte vermutlich, weil Peter Mahrt seit 1933 bereits den neu gebauten Kutter NORDSTERN (ECKE 40) betrieb und die gleichzeitige Unterhaltung beider Fahrzeuge auf Dauer nicht sinnvoll war. Der Name Otto Schmidt erscheint ab 1938 ebenfalls nicht mehr in den Quellen, möglicherweise infolge seines Ausscheidens aus der Fischerei.

Die MARY war nun 13,60 Meter lang und mit einem 35 PS starken Glühkopfmotor von Neufeld & Kuhnke ausgerüstet.

Kriegsdienst

Am 12. August 1940 wurde die MARY für das Unternehmen Seelöwe eingezogen.

Im September 1940 lief der Kutter als MFK 14909 von Emden nach Le Havre und gehörte anschließend zur 80. Motorbootflottille beim Marinebefehlshaber Kanalküste.

Später wurde das Schiff an Fritz Thomsen zurückgegeben.

Nachkriegszeit

Zwischen 1951 und 1954 erscheint die MARY erneut im Deutschen See- und Fischerei-Almanach.

Zu dieser Zeit war der Kutter weiterhin 13,60 Meter lang und mit einem 50 PS starken Neufeld & Kuhnke-Glühkopfmotor ausgerüstet.

Ab 1955 ist die MARY in den Almanachen nicht mehr nachweisbar. Der weitere Verbleib des Schiffes ist bislang unbekannt.

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