GERTRUD
| Allgemeines | |
|---|---|
| Name | GERTRUD später SEEROSE I |
| Fischereikennzeichen | TRA 11 SO 217 LAB 7 ECKE 6 SC 12 |
| Unterscheidungssignal | DRFJ ab 1949: DJXQ |
| Eigner | Wilhelm J. F. Schmöde Kurt H. G. Böhnke Horst Bernd Gradlowski Siegfried Dröse H. H. Lüth W. Ehlers Günter Brodersen |
| Typ | Fischkutter |
| Baujahr | 1941 |
| Bauwerft | Evers-Werft, Niendorf |
| Bauart | Mahagoni |
| Status | 1982 gesunken |
| Technische Daten | |
| Länge | 15,80 m (Vermessungslänge 14,10 m) später 15,75 m |
| Breite | 4,78 m |
| Tiefgang | 2,02 m |
| Vermessung | 25 BRT / 8 NRT später 70 cbm / 23 cbm |
| Maschine | HMG 90 PS MAK 120 PS (ab 1951) Mercedes-Benz 150 PS (ab 1970) |
| Geschwindigkeit | 8 kn |
| Besatzung | 3 Mann |
ECKE 6 GERTRUD
Geschichte
Die GERTRUD wurde zwischen März und Juni 1941 auf der Evers-Werft in Niendorf aus Mahagoni gebaut.
Am 5. Juni 1941 wurde der Kutter als TRA 11 für Wilhelm J. F. Schmöde in Travemünde registriert.
Am 3. April 1944 übernahm die Kriegsmarine das Schiff als Arbeitsboot 35 der Netzsperrflottille Mitte in Kiel. Bereits am 17. Oktober 1945 wurde die GERTRUD an ihren Eigner zurückgegeben.
1954 wechselte der Heimathafen nach Neustadt (SO 217). Noch im selben Jahr wurde der Kutter an Kurt H. G. Böhnke verkauft. Seit 1959 war das Schiff als LAB 7 in Laboe registriert.
1965 erhielt die GERTRUD das Fischereikennzeichen ECKE 6. Eigentümer war zunächst Horst Bernd Gradlowski, ab 1970 Siegfried Dröse.
1978 wurde der Kutter verkauft und als SC 12 SEEROSE I in Büsum registriert. 1980 erfolgte die Außerdienststellung und der Umbau zum Sportangelkutter.
Später ging das Schiff an Günter Brodersen aus Hamburg. 1982 sank die SEEROSE I auf der Fahrt von Büsum nach Cuxhaven bei dichtem Nebel. Günter Brodersen und sein Sohn Dieter kamen dabei ums Leben. 1984 wurde das Schiff aus der Amtlichen Liste gestrichen.




