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wie_die_eckernfoerder_quasen_entstanden

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 Für 1911 wurden für die schleswig-holsteinische Fischerei an der Ostseeküste 154 Fahrzeuge mit Motor und 2030 ohne angegeben. Quasen gab es von Grömitz bis Hadersleben, nördlich von Eckernförde waren die Fahrzeuge kleiner. Für 1911 wurden für die schleswig-holsteinische Fischerei an der Ostseeküste 154 Fahrzeuge mit Motor und 2030 ohne angegeben. Quasen gab es von Grömitz bis Hadersleben, nördlich von Eckernförde waren die Fahrzeuge kleiner.
  
-[{{ :kutter:ecke14.png?240| **ECKE 14** ist eine typische, zum Fischkutter umgebaute Kielquase. Am Bug sind die Davits für das Treibnetz erkennbar.}}]+[{{ :kutter:ecke14.png?240| **[[kutter:ecke_14|ECKE 14]]** ist eine typische, zum Fischkutter umgebaute Kielquase. Am Bug sind die Davits für das Treibnetz erkennbar.}}]
  
 Um 1930 muss es noch viele Quasen gegeben haben, man erkennt sie auf alten Fotos an der typischen Rumpfform und dem hufeisenförmigen Beschlag für Driftbaum und Stag. Am Bug waren auch die kleinen Davids für die Treibnetzfischerei angebracht. Durch den Umbau zum Kutter wirkten die Boote größer, auch die Takelung ist verändert worden. Der Giekbaum ging über das sehr weit achtern stehende Ruderhaus. Die Pinnensteuerung wurde mittels Seilzug auf Radsteuerung umgebaut. Der Motor befand sich in einem Verschlag, zwischen Bünn und Ruderhaus. Diese äußerliche Veränderung der Quasen mag vielleicht der Grund dafür sein, dass Herr Timmermann, der Leiter der schiffskundlichen Abteilung des Altonaer Museums, diese nicht mehr als solche erkannt hat und in seinem Buch 1962, über die nordeuropäischen Fischereifahrzeuge, berichtet, dass der Ursprung dieser Fahrzeuge nicht mehr zu ergründen sei. Um 1930 muss es noch viele Quasen gegeben haben, man erkennt sie auf alten Fotos an der typischen Rumpfform und dem hufeisenförmigen Beschlag für Driftbaum und Stag. Am Bug waren auch die kleinen Davids für die Treibnetzfischerei angebracht. Durch den Umbau zum Kutter wirkten die Boote größer, auch die Takelung ist verändert worden. Der Giekbaum ging über das sehr weit achtern stehende Ruderhaus. Die Pinnensteuerung wurde mittels Seilzug auf Radsteuerung umgebaut. Der Motor befand sich in einem Verschlag, zwischen Bünn und Ruderhaus. Diese äußerliche Veränderung der Quasen mag vielleicht der Grund dafür sein, dass Herr Timmermann, der Leiter der schiffskundlichen Abteilung des Altonaer Museums, diese nicht mehr als solche erkannt hat und in seinem Buch 1962, über die nordeuropäischen Fischereifahrzeuge, berichtet, dass der Ursprung dieser Fahrzeuge nicht mehr zu ergründen sei.
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