kutter:ecke_6_gertrud
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| ^ Allgemeines ^^ | ^ Allgemeines ^^ | ||
| - | | **Name** | GERTRUD\\ später | + | | **Name** | GERTRUD\\ später SEEROSE | |
| - | | **Fischereikennzeichen** | TRA 11\\ SO 217\\ LAB 7\\ ECKE 6\\ SC 12 | | + | | **Fischereikennzeichen** | TRA 11\\ SO 217\\ LAB 7\\ ECKE 6\\ ECKE 10\\ ab 23.10.1978: |
| | **Unterscheidungssignal** | DRFJ\\ ab 1949: DJXQ | | | **Unterscheidungssignal** | DRFJ\\ ab 1949: DJXQ | | ||
| - | | **Eigner** | Wilhelm J. F. Schmöde\\ Kurt H. G. Böhnke\\ Horst Bernd Gradlowski\\ Siegfried Dröse\\ H. H. Lüth\\ W. Ehlers\\ Günter Brodersen | | + | | **Eigner** | Wilhelm J. F. Schmöde\\ Kurt H. G. Böhnke\\ Horst Gradlowski\\ Siegfried Dröse\\ |
| - | | **Typ** | Fischkutter | | + | | **Typ** | Fischkutter\\ später Sportangelkutter\\ zuletzt Freizeitkutter |
| | **Baujahr** | 1941 | | | **Baujahr** | 1941 | | ||
| | **Bauwerft** | Evers-Werft, | | **Bauwerft** | Evers-Werft, | ||
| | **Bauart** | Mahagoni | | | **Bauart** | Mahagoni | | ||
| - | | **Status** | 1982 gesunken | + | | **Status** | Dezember |
| ^ Technische Daten ^^ | ^ Technische Daten ^^ | ||
| | **Länge** | 15,80 m (Vermessungslänge 14,10 m)\\ später 15,75 m | | | **Länge** | 15,80 m (Vermessungslänge 14,10 m)\\ später 15,75 m | | ||
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| ==== Geschichte ==== | ==== Geschichte ==== | ||
| - | Die **GERTRUD** wurde zwischen März und Juni 1941 auf der **Evers-Werft** in Niendorf aus Mahagoni gebaut. | + | Die **GERTRUD** wurde zwischen März und Juni **1941** auf der **Evers-Werft** in **Niendorf** aus Mahagoni gebaut. |
| - | Am **5. Juni 1941** wurde der Kutter als **TRA 11** für **Wilhelm J. F. Schmöde** in Travemünde registriert. | + | Am **5. Juni 1941** wurde der Kutter als **TRA 11 GERTRUD** für **Wilhelm J. F. Schmöde** in Travemünde registriert. |
| Am **3. April 1944** übernahm die Kriegsmarine das Schiff als **Arbeitsboot 35** der **Netzsperrflottille Mitte** in Kiel. Bereits am **17. Oktober 1945** wurde die **GERTRUD** an ihren Eigner zurückgegeben. | Am **3. April 1944** übernahm die Kriegsmarine das Schiff als **Arbeitsboot 35** der **Netzsperrflottille Mitte** in Kiel. Bereits am **17. Oktober 1945** wurde die **GERTRUD** an ihren Eigner zurückgegeben. | ||
| - | 1954 wechselte der Heimathafen nach Neustadt | + | 1954 wechselte der Heimathafen nach Neustadt. Das Schiff wurde als **SO 217 GERTRUD** geführt. Noch im selben Jahr wurde der Kutter an **Kurt H. G. Böhnke** verkauft. |
| - | 1965 erhielt die **GERTRUD** das Fischereikennzeichen | + | Seit **1959** war das Schiff als **LAB 7 GERTRUD** in Laboe registriert. |
| - | 1978 wurde der Kutter verkauft und als **SC 12 SEEROSE I** in Büsum registriert. 1980 erfolgte die Außerdienststellung und der Umbau zum Sportangelkutter. | + | 1965 erhielt die **GERTRUD** das Fischereikennzeichen **ECKE 6**. Eigner war **Horst Gradlowski** aus Eckernförde. |
| - | Später ging das Schiff an **Günter Brodersen** aus Hamburg. 1982 sank die **SEEROSE I** auf der Fahrt von Büsum nach Cuxhaven bei dichtem Nebel. Günter Brodersen und sein Sohn Dieter kamen dabei ums Leben. 1984 wurde das Schiff aus der Amtlichen Liste gestrichen. | + | Ab **1970** wurde **Siegfried Dröse** als Eigner geführt. In dieser Zeit erhielt |
| + | ==== Verkauf nach Büsum ==== | ||
| + | Am **7. April 1978** wurde die **GERTRUD** verkauft. | ||
| - | [{{: | + | Als Ersatz kam im Frühjahr |
| - | [{{: | + | Zu diesem Zeitpunkt nahm Siegfried Dröse auch den Betrieb |
| - | [{{: | + | Am **23. Oktober 1978** wurde der Kutter als **SC 12 SEEROSE** in **Büsum** registriert. Eigner war **H. H. Lüth** aus Büsum. |
| + | 1980 wurde die **SEEROSE** außer Dienst gestellt und in **Büsum** aufgelegt. | ||
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| + | Im **Dezember 1980** wurde das Schiff als **Sportangelkutter SEEROSE** in Büsum geführt. Eigner war nun **W. Ehlers** aus Büsum. | ||
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| + | Im **Dezember 1982** wurde die **SEEROSE** als **Freizeitkutter** an **Günter Brodersen** aus **Stade** verkauft. | ||
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| + | ==== Seeunfall im Dezember 1982 ==== | ||
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| + | Bei der Überführung der **SEEROSE** von **Büsum** nach **Stade** verschwand der Kutter im **Dezember 1982** bei dichtem Nebel auf der Nordsee. | ||
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| + | Das Schiff war ohne Radar und Funk unterwegs. Eigner **Günter Brodersen** und sein Sohn **Dieter Brodersen** blieben auf See. | ||
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| + | Günter Brodersen wurde sechs Tage später vor dem **Westerkoog** bei Büsum angespült. Sein Sohn Dieter wurde drei Monate später auf der **Elbe** geborgen. | ||
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| + | Von der **SEEROSE** wurden später nur einige Wrackteile gefunden. | ||
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| + | 1984 wurde das Schiff aus der Amtlichen Liste gestrichen. | ||
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