Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


kutter:ecke_48_forelle

Dies ist eine alte Version des Dokuments!


FORELLE

FORELLE

Allgemeines
Name FORELLE
später MS LILU
Fischereikennzeichen ECKE 48
KIE 740
ab 1954: SO 202
ab 1959: SK 31
ab 1968: NC 466
Unterscheidungssignal ab 1949: DMDG
ab 1954: DKIU
Eigner / Charterer erster Charterer ungeklärt, evtl. Lorenz & Thomsen
ab 1948: Willi Seidel & Otto Ottersen
ab 1951: J. Wirgenings
ab 1952: J. Wirgenings & M. Jakumeit
ab 1961: M. Jakumeit
ab 1968: E.-F. Genthe & K. Bartsch
Typ KFK
Fischkutter
später Angel- und Tourist-Fahrzeug
Baunummer KFK 110
Baujahr 1943
Bauwerft A/B Sverre, Göteborg, Schweden
Status nach 2016 als MS LILU in Hamburg
Technische Daten
Länge 24,00 m
Breite 6,40 m
Tiefgang 2,50 m
Vermessung 68 BRT / 21 NRT
Maschine Modag, 120 PS
ab 1955: 150 PS
IMO 71752

ECKE 48 FORELLE

Bau und Umbau

Die FORELLE war der KFK 110. Sie wurde 1943 bei A/B Sverre in Göteborg, Schweden, gebaut.

Der Kutter war mit 68 BRT und 21 NRT vermessen. Die Maße betrugen 24,00 × 6,40 × 2,50 m.

Als Antrieb diente zunächst ein 120-PS-Modag-Motor. Ab 1955 wird eine Motorleistung von 150 PS genannt.

1947 erfolgte ein Umbau auf der Siegfried-Werft in Eckernförde.

Eckernförder Zeit

1947 wurde die FORELLE als ECKE 48 geführt. Der erste Charterer-Name ist nicht geklärt; möglicherweise handelte es sich um Lorenz & Thomsen.

1948 erscheinen Willi Seidel und Otto Ottersen aus Eckernförde als Charterer beziehungsweise Betreiber. Auch in diesem Jahr ist ein Umbau vermerkt.

Das Unterscheidungssignal lautete ab 1949 DMDG.

Weitere Fischereizeit

1951 wurde der Kutter als KIE 740 FORELLE unter J. Wirgenings geführt.

1952 erscheinen J. Wirgenings und M. Jakumeit als Eigner.

Im Oktober 1953 wurde das Schiff von der Bundesrepublik Deutschland angekauft.

Im Juli 1954 erhielt die FORELLE das Fischereikennzeichen SO 202 und wurde in Heikendorf geführt. Ab 1954 lautete das Unterscheidungssignal DKIU.

Im November 1959 wurde das Kennzeichen in SK 31 geändert.

1961 wird M. Jakumeit als Eigner genannt.

Im April 1968 erhielt der Kutter das Fischereikennzeichen NC 466 unter E.-F. Genthe und K. Bartsch.

Im November 1972 wurde die FORELLE außer Dienst gestellt und anschließend als Angel- und Tourist-Fahrzeug genutzt.

FORELLE an ihrem Stammplatz in Möltenort. Foto: Arne Jürgens, Rendsburg.

Unfall in Möltenort und spätere Zeit

2016 lief das Schiff bei einem Motorschaden in Möltenort auf die Pier. Dabei wurden Steven und Bugplanken eingedrückt. Es erfolgte eine Notreparatur.

Der Unfall hinterließ beträchtliche Schäden. Der Reparaturbereich an der Bugpartie war deutlich sichtbar. Das Schiff wurde offenbar nur notdürftig geflickt und 2017 als desolat bezeichnet.

Nach dem Unfall wurde die ehemalige FORELLE verkauft. Sie wurde später als MS LILU in Hamburg geführt. Die IMO-Nummer wird mit 71752 angegeben.

Schäden an der Bugpartie nach dem Unfall in Möltenort. Sichtbar ist der Reparaturbereich am Steven und an den Bugplanken. Das Schiff wurde offenbar nur notdürftig geflickt und 2017 als desolat bezeichnet. Foto: Gerd Fiebiger.

Nach Internetangaben sollte das Schiff wiederhergerichtet werden. Der weitere Verbleib ist bislang nicht abschließend geklärt.

Diskussion

Bernd Gradlowski, 2026/07/08 05:04

1973 Umbau zum Angelkutter FORELLE. In Fahrt für Kurt Weinreich aus Heikendorf. 2001 Motor Volvo-Penta 400PS. Der Rumpf wurde mit GFK überzogen. 2013 Eigner Bernd Klement.Reederei Safety-Ship e.K.Heikendorf. 2016 der Motorschaden (Unfall) im Möltenorter Hafen. Im Frühjahr 2017 unter LILU 71752 von Möltenort nach Hamburg/Rothenburg überführt. Der KFK wurde in der Billwerder Bucht an der Hein Grabers Werft aufgelegt. Im September 2024 an der Hein Grabers Werft gesunken. Totalverlust.

Geben Sie Ihren Kommentar ein. Wiki-Syntax ist zugelassen:
Bitte übertragen Sie die Buchstaben in das Eingabefeld. R᠎ Q Y​ U A
 
kutter/ecke_48_forelle.1783085183.txt.gz · Zuletzt geändert: von martin