Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


kutter:ecke_32_langholz

Dies ist eine alte Version des Dokuments!


LANGHOLZ

LANGHOLZ

Allgemeines
Name LANGHOLZ
Fischereikennzeichen ECKE 32
Eigner Arthur Lutz
Typ Stellnetzkutter
Baujahr ca. 1948
Bauwerft unbekannt, dänischer Holzbau
Bauweise kraweel
Herkunft 1972 aus Aabenraa, Dänemark, angekauft
Status 1974 am Eckernförder Südstrand gestrandet, Totalverlust
Technische Daten
Länge 9,15 m
Breite 3,40 m
Tiefgang 1,20 m
Vermessung 18,1 cbm
Maschine Bolinder-Volvo, 45 PS

ECKE 32 LANGHOLZ

Geschichte

Die LANGHOLZ wurde um 1948 in Dänemark gebaut. Es handelte sich um einen hölzernen, kraweel gebauten Stellnetzkutter.

1972 wurde der Kutter aus Aabenraa in Dänemark angekauft und kam nach Eckernförde. Eigner wurde Arthur Lutz.

Im Deutschen Fischerei-Almanach ist die LANGHOLZ von 1972 bis 1974 als ECKE 32 verzeichnet.

Die Vermessung betrug 18,1 cbm. Die Maße werden mit 9,15 × 3,40 × 1,20 m angegeben. Als Antrieb diente ein 45-PS-Bolinder-Volvo-Motor.

Strandung 1974

1974 geriet der Kutter beim Aufnehmen der Heringsnetze in Schwierigkeiten. Bei starkem Nordostwind bekam die LANGHOLZ ein Netz in die Schraube und wurde manövrierunfähig.

Der Kutter strandete am Eckernförder Südstrand. Das Fahrzeug war anschließend ein Totalverlust.

Nach der Strandung wurde die LANGHOLZ zusätzlich geplündert. Entwendet wurden unter anderem Propeller, Positionslaternen und Steuerrad.

LANGHOLZ steht an der Steuerbordseite des Ruderhauses. Arthur Lutz beim Ausnehmen von Heringen. Bild: Heimatgemeinschaft Eckernförde.

Diskussion

Bernd Gradlowski, 2026/08/14 05:58

Moin. Die LANGHOLZ wurde vor Ort am Eckernförder Südstrand durch einen Bagger der Firma Lohnert zerlegt und entsorgt. Als Ersatz kam 1974 die ECKE 32 HOFFNUNG in Fahrt. Die HOFFNUNG hatte Eigner Arthur Lutz schon 1972 aus Maasholm angekauft.

Geben Sie Ihren Kommentar ein. Wiki-Syntax ist zugelassen:
Bitte übertragen Sie die Buchstaben in das Eingabefeld. X M P​ P R
 
kutter/ecke_32_langholz.1783072943.txt.gz · Zuletzt geändert: von martin