ALWINE

ALWINE

Allgemeines
Name ALWINE
Fischereikennzeichen ECKE 8
Eigner Wilhelm Bartels
Typ Motorkutter
Baujahr 1938
Bauwerft Siegfried-Werft, Eckernförde
Status am 25. Mai 1942 durch Seemine gesunken
Technische Daten
Länge 14,00 m
Breite 4,60 m
Tiefgang 1,90 m
Vermessung 11 BRT
Maschine 50 PS

ECKE 8 ALWINE

Geschichte

Die ALWINE wurde 1938 auf der Siegfried-Werft in Eckernförde gebaut und gehörte Wilhelm Bartels. Bereits im Deutschen Fischerei-Almanach von 1937 ist das Schiff eingetragen, obwohl der Stapellauf erst 1937 erfolgte.

Am 22. August 1939 wurde der Kutter von der Kriegsmarine als H 129 übernommen. Nach einer kurzen Außerdienststellung im April 1940 erfolgte am 12. August 1940 die erneute Einziehung für das Unternehmen Seelöwe.

Im August 1940 lief die ALWINE von Emden nach Le Havre aus und wurde anschließend bei der 280. Motorbootflottille sowie der 80. Motorbootflottille des Marinebefehlshabers Kanalküste eingesetzt.

Am 25. Mai 1942 sank die ALWINE nach einem Seeminentreffer auf der Position **54°20′ N, 10°45′ E**.

Nach Angaben von Ralf Trümner liegt die Untergangsstelle in der Hohwachter Bucht, östlich des Hafens Lippe und nördlich des Eitzgrundes im heutigen Schießgebiet. Wilhelm Bartels überlebte den Minentreffer, erlitt dabei jedoch eine dauerhafte Beinverletzung.

Mit dem Verlust der ALWINE endete auch ihre Laufbahn unter dem Fischereikennzeichen ECKE 8. Als Ersatz entstand später die CHRISTA (ECKE 3) auf der Siegfried-Werft.

Stapellauf der ALWINE an der Siegfried-Werft in Eckernförde (1937). Im Hintergrund ist die Stadtseite des Hafens mit dem ehemaligen Zollgebäude zu erkennen. Foto: Heimatgemeinschaft Eckernförde.