| Allgemeines | |
|---|---|
| Name | ANNE MARIE später ANNEMARIE |
| Fischereikennzeichen | ECKE 5 |
| Unterscheidungssignal | DJRF |
| Eigner | Wilhelm Buhmann Wilhelm & Heinrich („Heidschi“) Buhmann |
| Typ | Fischkutter |
| Baujahr | 1940 |
| Bauwerft | unbekannt |
| Status | 1985 abgewrackt |
| Technische Daten | |
| Länge | 14,41 m später 15,52 m |
| Breite | 4,78 m |
| Vermessung | 23 BRT / 7 NRT später 65 cbm / 19,8 cbm |
| Maschine | DW 90 PS Holmag 90 PS (ab 1965) |
| Geschwindigkeit | 9 kn |
| Besatzung | 3–4 Mann |
Die ANNE MARIE, später ANNEMARIE, wurde 1940 gebaut. Die Bauwerft ist bislang nicht bekannt.
Entgegen älteren Angaben ging das Schiff nicht am 29. Januar 1946 durch eine Mine verloren. Diese Angabe konnte nach Recherchen von Heiko Horstmann widerlegt werden.
Über einen möglichen Einsatz bei der Kriegsmarine liegen bislang keine gesicherten Erkenntnisse vor.
Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte der Kutter Wilhelm Buhmann, später Wilhelm und Heinrich („Heidschi“) Buhmann.
1951 erscheint das Schiff als ECKE 5 im Deutschen Seefischerei-Almanach. Zunächst wurde eine 90 PS starke DW-Maschine eingebaut. Ab 1965 wird ein 90 PS starker Holmag-Dieselmotor genannt.
1977 wurde die ANNEMARIE zum Angelkutter umgebaut. Zunächst war das Schiff für 24, später für 12 Fahrgäste zugelassen.
1980 setzte Cassen Eils aus Cuxhaven den Kutter für Sportangelfahrten ab Eckernförde ein.
Da mit dem Umbau eine gewerbliche Personenbeförderung verbunden war, durfte Heinrich („Heidschi“) Buhmann den Kutter selbst nicht mehr führen. Meist übernahm deshalb sein Schwiegersohn Karl-Heinz Paasch das Steuer. Heinrich Buhmann arbeitete in seinen letzten Berufsjahren als Festmacher bei den Seebäderschiffen von Cassen Eils.
1983 wurde die ANNEMARIE in Cuxhaven als Jugendschiff CORSAR eingesetzt.
1984 sank das Schiff auf der Elbe, wurde jedoch gehoben.
Ein geplanter Verkauf nach Kanada kam offenbar nicht zustande. Nach den derzeitigen Erkenntnissen wurde die ANNEMARIE 1985 zum Abbruch verkauft.
Bildbeschreibung (Ralf Trümner):
Für die Auswertung dieses Fotos empfiehlt sich tatsächlich eine Lupe.
Das Bild entstand vermutlich zwischen 1954 und 1960. Zu sehen sind folgende Fahrzeuge:
Landseite (von links nach rechts):
OTT 23, Krabbenkutter aus Otterndorf ECKE 25, namenloser Klinkerkutter von Hans Föh ECKE 8, namenloser Klinkerkutter von Johs. VosgerauStadtseite:
außen: ECKE 23 GRÜSS GOTT innen: ECKE 31 STADTRAT SUHR zweite Reihe außen: ECKE 5 ANNEMARIE zweite Reihe innen: ECKE 11 KRONSORT dritte Reihe außen: ECKE 80 KEHRWIEDER dahinter: ECKE 40 NORDSTERNNach Einschätzung von Ralf Trümner entstand die Aufnahme wahrscheinlich Anfang der 1960er Jahre. Der Blick geht von der „Holten Brüüch“ seewärts.
Zur Identifizierung einzelner Fahrzeuge:
ECKE 25 war der namenlose Klinkerkutter von Hans Föh. ECKE 8 war der Kutter von Johs. Vosgerau, den später Christian Mahrt von seinem Vater übernahm. Vermutlich handelt es sich um die bei Gröner als frühere ECKE 181 (Baujahr 1921) aufgeführte Einheit. ECKE 31 STADTRAT SUHR ist anhand der markanten Stevenform zu erkennen und kann von der moderner gebauten ECKE 7 STÖRTREGEN unterschieden werden. Auffällig sind der hochgezogene Bug sowie das dunkle Ruderhaus. Mit dem Heck zur GRÜSS GOTT (ECKE 23) liegt die ANNEMARIE (ECKE 5). Daneben liegt ECKE 11 KRONSORT. Mit dem Bug zur ANNEMARIE liegt ECKE 80 KEHRWIEDER (ehemals PIL 4, Eigner Termer & Hömke). Oberhalb des Ruderhauses von ECKE 8 ist ECKE 40 NORDSTERN zu erkennen.
Bildbeschreibung (Ralf Trümner):
Die Identifizierung der auf dem Foto erkennbaren Kutter erfolgte durch Ralf Trümner.
Das Bild entstand Mitte bis Ende der 1960er Jahre. Der Blick geht von der „Holten Brüüch“ seewärts.
Von links nach rechts sind zu erkennen:
ECKE 5 ANNEMARIE ECKE 10 EEKHOLT ECKE 17 ELISABETH ECKE 40 NORDSTERN ECKE 8, Klinkerkutter von Hein VosgerauAn der Stadtseite liegt ganz rechts ECKE 9 JOHANN RATHJE.