| Allgemeines | |
|---|---|
| Name | unbekannt |
| Fischereikennzeichen | ECKE 2, ECKE 117 |
| Eigner | Heinrich Madsen Johann Mumm Theodor Mumm Siegfried Mumm |
| Typ | Motorkutter |
| Baujahr | unbekannt |
| Bauwerft | unbekannt |
| Status | 1962 verkauft, Verbleib unbekannt |
| Technische Daten | |
|---|---|
| Länge | 13,0 m (ab 1952: 13,5 m) |
| Vermessung | 17 BRT (1957) |
| Maschine | Hanseatische Motorengesellschaft Bergedorf, Glühkopfmotor 25 PS Rehbehn-Glühkopfmotor 35 PS |
Der Name des Motorkutters ECKE 2 ist bislang nicht bekannt. Ebenso konnten Baujahr und Bauwerft bisher nicht nachgewiesen werden.
Das Fahrzeug erscheint zwischen 1929 und 1931 zunächst als ECKE 117. Als Eigner werden Heinrich Madsen sowie Johann Mumm genannt. Der 13 Meter lange Motorkutter war mit einem 25 PS starken Glühkopfmotor der Hanseatischen Motorengesellschaft Bergedorf ausgerüstet.
Ab 1933 werden Theodor und Johann („Hanni„) Mumm als Eigentümer geführt. Im Zuge der Neuordnung der Fischereikennzeichen erhielt der Kutter spätestens 1935 das Kennzeichen ECKE 2. Gleichzeitig wird ein 35 PS starker Rehbehn-Glühkopfmotor angegeben.
Im August 1940 wurde der Kutter für das Unternehmen Seelöwe von der Kriegsmarine eingezogen. Nach Einsätzen zwischen Emden, Boulogne und dem Raum Calais erfolgte am 25. November 1940 die Rückgabe an den Eigentümer.
Ab 1. Februar 1942 diente das Fahrzeug als Lotsenversetzboot bei der Sperrlotsengruppe Kiel. Im Oktober 1944 ist der Kutter noch als B 256 Mo im Bestand der Kriegsmarine nachgewiesen. Wann die endgültige Rückgabe an die zivile Fischerei erfolgte, ist bislang nicht bekannt.
Ab 1951 erscheint der Kutter erneut als ECKE 2 im Deutschen Seefischerei-Almanach. Eigentümer waren weiterhin Theodor und Johann („Hanni“) Mumm aus Eckernförde.
1952 wird die Länge mit 13,5 Metern, 1957 die Vermessung mit 17 BRT angegeben.
1962 wurde der Kutter verkauft. Sein weiterer Verbleib ist bislang ungeklärt.
Ralf Trümner erinnert sich:
„Da taucht im Almanach der Name Johann Mumm auf. Das war „Hanni„ Mumm, der nach 1962, als diese ECKE 2 von ihm aufgegeben wurde – da war ich gerade sieben Jahre alt – dann häufig bei meinem Großonkel auf ECKE 9 JOHANN RATHJE in den Hauptfangzeiten mitfuhr. Christian Mahrt sen. als Eigner, Christian Mahrt jr. als Steuermann und Fritz Rehbehn (ein Sprössling aus der bekannten Motorenfabrik REHBEHN in Eckernförde) sowie „Hanni“ Mumm bildeten damals die Stammcrew der ECKE 9.“
Hinweis: Der Name des Kutters sowie Baujahr und Bauwerft konnten bislang nicht ermittelt werden. Hinweise oder Fotografien sind willkommen.