| Allgemeines | |
|---|---|
| Name | FORELLE später MS LILU |
| Fischereikennzeichen | ECKE 48 KIE 740 ab 1954: SO 202 ab 1959: SK 31 ab 1968: NC 466 |
| Unterscheidungssignal | ab 1949: DMDG ab 1954: DKIU |
| Eigner / Charterer | erster Charterer ungeklärt, evtl. Lorenz & Thomsen ab 1948: Willi Seidel & Otto Ottersen ab 1951: J. Wirgenings ab 1952: J. Wirgenings & M. Jakumeit ab 1961: M. Jakumeit ab 1968: E.-F. Genthe & K. Bartsch ab 1973: Kurt Weinreich ab 2013: Bernd Klement / Reederei Safety-Ship e.K. |
| Typ | KFK Fischkutter später Angel- und Tourist-Fahrzeug |
| Baunummer | KFK 110 |
| Baujahr | 1943 |
| Bauwerft | A/B Sverre, Göteborg, Schweden |
| Status | September 2024 an der Hein-Grabers-Werft in Hamburg gesunken Totalverlust |
| Technische Daten | |
| Länge | 24,00 m |
| Breite | 6,40 m |
| Tiefgang | 2,50 m |
| Vermessung | 68 BRT / 21 NRT |
| Maschine | Modag, 120 PS ab 1955: 150 PS ab 2001: Volvo-Penta, 400 PS |
| IMO | 71752 |
| Besonderheiten | Rumpf später mit GFK überzogen |
Die FORELLE war der KFK 110. Sie wurde 1943 bei A/B Sverre in Göteborg, Schweden, gebaut.
Der Kutter war mit 68 BRT und 21 NRT vermessen. Die Maße betrugen 24,00 × 6,40 × 2,50 m.
Als Antrieb diente zunächst ein 120-PS-Modag-Motor. Ab 1955 wird eine Motorleistung von 150 PS genannt.
1947 erfolgte ein Umbau auf der Siegfried-Werft in Eckernförde.
1947 wurde die FORELLE als ECKE 48 geführt. Der erste Charterer-Name ist nicht geklärt; möglicherweise handelte es sich um Lorenz & Thomsen.
1948 erscheinen Willi Seidel und Otto Ottersen aus Eckernförde als Charterer beziehungsweise Betreiber. Auch in diesem Jahr ist ein Umbau vermerkt.
Das Unterscheidungssignal lautete ab 1949 DMDG.
1951 wurde der Kutter als KIE 740 FORELLE unter J. Wirgenings geführt.
1952 erscheinen J. Wirgenings und M. Jakumeit als Eigner.
Im Oktober 1953 wurde das Schiff von der Bundesrepublik Deutschland angekauft.
Im Juli 1954 erhielt die FORELLE das Fischereikennzeichen SO 202 und wurde in Heikendorf geführt. Ab 1954 lautete das Unterscheidungssignal DKIU.
Im November 1959 wurde das Kennzeichen in SK 31 geändert.
1961 wird M. Jakumeit als Eigner genannt.
Im April 1968 erhielt der Kutter das Fischereikennzeichen NC 466 unter E.-F. Genthe und K. Bartsch.
Im November 1972 wurde die FORELLE außer Dienst gestellt.
1973 erfolgte der Umbau zum Angelkutter FORELLE. Das Schiff kam für Kurt Weinreich aus Heikendorf in Fahrt.
Der Rumpf wurde später mit GFK überzogen.
2001 erhielt die FORELLE eine neue Volvo-Penta-Hauptmaschine mit 400 PS.
2013 wird Bernd Klement beziehungsweise die Reederei Safety-Ship e.K. aus Heikendorf als Eigner genannt.
2016 kam es im Hafen von Möltenort zu einem Motorschaden beziehungsweise Unfall. Das Schiff lief auf die Pier. Dabei wurden Steven und Bugplanken eingedrückt. Es erfolgte eine Notreparatur.
Der Unfall hinterließ beträchtliche Schäden. Der Reparaturbereich an der Bugpartie war deutlich sichtbar. Das Schiff wurde offenbar nur notdürftig geflickt und 2017 als desolat bezeichnet.
Im Frühjahr 2017 wurde die ehemalige FORELLE unter dem Namen LILU und der Nummer 71752 von Möltenort nach Hamburg-Rothenburgsort überführt.
Der KFK wurde anschließend in der Billwerder Bucht an der Hein-Grabers-Werft aufgelegt.
Im September 2024 sank die ehemalige FORELLE an der Hein-Grabers-Werft. Das Schiff wurde zum Totalverlust.