SO 68 HEIMAT

HEIMAT

Allgemeines
Name INGRID-HELGA
ab 1952: HEIMAT
Fischereikennzeichen KIE 718
ab 06.1954: SO 68
ab 11.1959: SK 48
ab 01.1982: SH 4
Unterscheidungssignal 1945: DTFW
ab 1955: DKIY
Eigner E. Leffler & E. Dreyer, Kiel
Heinz Sporwien, Eckernförde / Kiel
ab 1982: Volker Galesky, Heiligenhafen
Typ Kriegsfischkutter
später Fischkutter
geplant als Tauchschiff
Baunummer KFK 560
Baujahr September 1944
Bauwerft Ernst Burmester Schiffswerft, Swinemünde
Register / Quelle Spiering 068
Status 1992 außer Dienst gestellt
nach Zypern überführt
Verbleib unbekannt
Technische Daten
Länge 24,00 m
Breite 6,40 m
Tiefgang 2,50 m
Vermessung 69 GT
Maschine Modag, 120 PS (1944)
Modag, 150 PS (1952)
Deutz, 300 PS (1962)

SO 68 HEIMAT

Bau und Kriegseinsatz

Die spätere HEIMAT wurde im September 1944 als KFK 560 auf der Ernst Burmester Schiffswerft in Swinemünde gebaut.

Der Kriegsfischkutter hatte die Maße 24,00 × 6,40 × 2,50 Meter und war mit 69 GT vermessen. Als ursprüngliche Hauptmaschine war ein 120 PS starker Modag-Dieselmotor eingebaut.

Das Unterscheidungssignal lautete DTFW.

Im November 1944 wurde der Kutter unter der Kennung DW 32 von der Kriegsmarine eingesetzt.

1945 wurde KFK 560 britische Beute. Bei Kriegsende befand sich das Schiff in Wilhelmshaven.

INGRID-HELGA

1946 kam der ehemalige Kriegsfischkutter in Charter für E. Leffler und E. Dreyer aus Kiel.

Das Schiff wurde als KIE 718 INGRID-HELGA in Kiel geführt. Der Rückbau zum Fischkutter erfolgte auf der Werft Kremer & Sohn in Elmshorn.

HEIMAT unter Heinz Sporwien

1952 wurde der Kutter als KIE 718 HEIMAT für Heinz Sporwien aus Eckernförde geführt. In diesem Jahr erhielt das Schiff eine stärkere Modag-Hauptmaschine mit 150 PS.

Im Juni 1954 wurde die HEIMAT als SO 68 HEIMAT in Eckernförde registriert. Eigner war weiterhin Heinz Sporwien aus Eckernförde.

1955 erhielt der Kutter das Unterscheidungssignal DKIY.

Im Mai 1958 erfolgte die Ummeldung nach Kiel. Ab November 1959 fuhr die HEIMAT als SK 48 HEIMAT. Ihr Liegeplatz befand sich am Seefischmarkt Kiel. Eigner war nun Heinz Sporwien aus Kiel.

1962 wurde eine neue Deutz-Hauptmaschine mit 300 PS eingebaut.

Heiligenhafen und letzte Fahrt

Im Januar 1982 wurde die HEIMAT als SH 4 HEIMAT in Heiligenhafen geführt. Neuer Eigner war Volker Galesky aus Heiligenhafen.

Die HEIMAT wurde am 18.09.1992 aus dem Fischerei-Register genommen.

Noch im selben Jahr wurde die ehemalige HEIMAT über Amsterdam nach Zypern überführt. Die Reise dauerte etwa vier Wochen. Der KFK kam dort an und sollte als Tauchschiff eingesetzt werden.

Der weitere Verbleib ist bislang unbekannt.

Die HEIMAT als SO 68. Foto: Horst Gradlowski.
SO 68 HEIMAT mit Kapitän Heinz Sporwien. Foto: Horst Gradlowski.
Die HEIMAT als SK 48. Foto: Horst Gradlowski.