~~NOTOC~~ ===== HEIMKEHR ===== {{ :kutter:heimkehr4.png?300 |HEIMKEHR}} ^ Allgemeines ^^ | **Name** | HANS-HEINRICH\\ ab 1955: HEIMKEHR | | **Fischereikennzeichen** | HF 416\\ ab 1955: SO 301\\ ab 1959: SR 2 | | **Unterscheidungssignal** | ab 1956: DJOV | | **Eigner** | Hans Körs, Finkenwerder\\ F. Pahlke, Eckernförde\\ Erwin Pahlke, Eckernförde | | **Baunummer** | KFK 360 | | **Typ** | Kriegsfischkutter\\ später Fischkutter der Kleinen Hochseefischerei | | **Baujahr** | Februar 1944 | | **Bauwerft** | Ernst Burmester Schiffswerft, Swinemünde | | **Status** | 1963 vor Borkum gestrandet und Totalverlust | ^ Technische Daten ^^ | **Länge** | 24,00 m | | **Breite** | 6,40 m | | **Tiefgang** | 2,40 m | | **Vermessung** | 70 GT | | **Maschine** | Modag, 120 PS\\ ab 1957: Modag, 180 PS | ===== SR 2 HEIMKEHR ===== ==== Bau und Kriegseinsatz ==== Die **HEIMKEHR** war der ehemalige **Kriegsfischkutter KFK 360**. Gebaut wurde der Kutter im **Februar 1944** auf der **Ernst Burmester Schiffswerft** in **Swinemünde**. Der Kutter hatte die Maße **24,00 × 6,40 × 2,40 Meter** und war mit **70 GT** vermessen. Als ursprüngliche Hauptmaschine war ein **120 PS starker Modag-Dieselmotor** eingebaut. Im **April 1944** wurde **KFK 360** unter der Kennung **V 1264** von der Kriegsmarine eingesetzt. Bei Kriegsende befand sich der Kutter in **Husum** und wurde anschließend britische Beute. ==== Nachkriegszeit als HANS-HEINRICH ==== 1946 lag der ehemalige Kriegsfischkutter im **Sandtorhafen Hamburg** auf. Im **Mai 1946** kam das Schiff in Charter für **Hans Körs** aus **Finkenwerder**. Ab **September 1946** wurde der Kutter als **HF 416 HANS-HEINRICH** in **Hamburg-Finkenwerder** geführt. Der Umbau zum Fischkutter erfolgte bei **Deutsche Werke Hamburg**. 1952 lag die **HANS-HEINRICH** im **Rüschkanal** in Hamburg-Finkenwerder auf. ==== HEIMKEHR in Eckernförde ==== Im **Dezember 1955** kam der Kutter nach Eckernförde. Er wurde nun als **SO 301 HEIMKEHR** für **F. Pahlke** aus Eckernförde geführt. 1956 erhielt die **HEIMKEHR** das Unterscheidungssignal **DJOV**. 1957 wurde die Hauptmaschine erneuert beziehungsweise verstärkt. Eingebaut wurde ein **180 PS starker Modag-Dieselmotor**. Im **November 1959** wurde die **HEIMKEHR** als **SR 2 HEIMKEHR** in Eckernförde registriert. Eigner war nun **Erwin Pahlke** aus Eckernförde. Die Kennung **SR** stand für **Schleswig-Holstein–Rendsburg** und wurde für Kutter der **Kleinen Hochseefischerei** verwendet. In Eckernförde fuhren nur fünf Kutter mit dieser Kennung. Die **HEIMKEHR** fischte wie die übrigen Eckernförder SR-Kutter auch in der **Nordsee**. Zusammen mit der **ELISABETH** und der **HEIMATLAND** betrieb sie dort auch die **Gammelfischerei**. Der Fang diente dabei der Herstellung von **Fischmehl** und **Fischöl**. In der Ostsee wurden die größeren Kutter außerdem zum **Lachsfang** eingesetzt. Die Fanggebiete reichten um **Bornholm** bis in den Bereich **Gotland**. ==== Strandung vor Borkum ==== Am **8. August 1963** strandete die **HEIMKEHR** vor **Borkum**. Der ehemalige Kriegsfischkutter wurde dabei zum **Totalverlust**. Alle vier Besatzungsmitglieder konnten gerettet werden. Die **HEIMKEHR** ist damit ein Beispiel für den erweiterten Aktionsradius der Eckernförder Fischerei in den 1950er und frühen 1960er Jahren. Sie stand nicht nur für die Küstenfischerei der Ostsee, sondern auch für Fahrten in die Nordsee und die dortige Industriefischerei. {{gallery>:kutter:heimkehr1.png :kutter:heimkehr2.png :kutter:heimkehr3.png :kutter:heimkehr4.png?lightbox&showtitle&200x150}} :kutter:heimkehr1.png :kutter:heimkehr2.png :kutter:heimkehr3.png :kutter:heimkehr4.png