~~NOTOC~~ ===== KRONSORT ===== {{ kutter:kronsort1.png?300 |KRONSORT}} ^ Allgemeines ^^ | **Name** | KRONSORT | | **Fischereikennzeichen** | ECKE 11\\ 1954: SO 95\\ 1957: ECKE 11\\ 1969: MAA 7 | | **Unterscheidungssignal** | ab 1949: DJRP\\ später: DFSE\\ später: DKQX | | **Eigner** | Friedrich & Christian Leckband\\ ab 1950: Friedrich Leckband\\ ab 1969: Fredy Bruhn | | **Typ** | Seitenfänger | | **Baujahr** | 1938/1939 | | **Bauwerft** | Heinrich Siegfried-Werft, Eckernförde | | **Baumaterial** | Holz | | **Status** | ab 1971 Sportangelfahrzeug | ^ Technische Daten ^^ | **Länge** | 14,30 m\\ später 15,50 m | | **Breite** | 4,70 m | | **Tiefgang** | 1,90 m | | **Vermessung** | 27 BRT / 8 NRT\\ später 76,6 cbm\\ zuletzt 32 BRZ / 9 NRZ | | **Maschine** | DWK 50 PS\\ ab 1962 Holmag 90 PS\\ später MaK 90 PS\\ zuletzt 165 PS | ===== ECKE 11 KRONSORT ===== ==== Bau und Indienststellung ==== Die **KRONSORT** wurde 1938/1939 auf der **Heinrich Siegfried-Werft** in Eckernförde als hölzerner Seitenfänger gebaut. Eigner waren zunächst **Friedrich und Christian Leckband**. ==== Zweiter Weltkrieg ==== Am **29. Mai 1940** wurde die **KRONSORT** im Rahmen des Unternehmens **„Weserübung“** von der Kriegsmarine eingezogen. Während der geplanten Invasion Großbritanniens (**Unternehmen „Seelöwe“**) erhielt der Kutter am **12. August 1940** zunächst die Kennung **H 2824 a Mo**, später **H 2836 b Mo**. Am **30. August 1940** verlegte das Schiff von Emden nach Le Havre. Es fuhr unter anderem als **MFK 14901** bei der **280. Flottille** in Trouville sowie später als **MFK 14909** bei der **80. Motorbootflottille** im Bereich des Marinebefehlshabers Kanalküste. Noch während des Krieges wurde die **KRONSORT** an ihre Eigentümer zurückgegeben. ==== Nachkriegszeit ==== Zum **1. Juli 1950** wird **Friedrich Leckband** als Eigner genannt. 1951 gehörte der Kutter erneut **Friedrich und Christian Leckband**. 1954 erhielt das Schiff vorübergehend das Fischereikennzeichen **SO 95**, führte aber bereits 1957 wieder das Kennzeichen **ECKE 11**. In den 1950er Jahren wurde die **KRONSORT** verlängert. Wann dieser Umbau erfolgte, ist bislang nicht bekannt. Die Länge wuchs von ursprünglich **14,30 Metern** auf **15,50 Meter**. 1969 wurde der Kutter als **MAA 7** an **Fredy Bruhn** in Maasholm verkauft. Das Schiff wurde neu vermessen und erhielt **32 BRZ** sowie **9 NRZ**. 1971 schied die **KRONSORT** aus der Berufsfischerei aus und wurde zum Sportangelfahrzeug umgebaut. Nach den Angaben der Deutschen Fischereifahrzeugkartei war das Schiff zuletzt am **2. Februar 1990** im Schiffsregister Kiel eingetragen. Als letzter bekannter Eigner wird **Michael Hüning** aus Essen genannt. [{{:kutter:kronsort2.png?330|**ECKE 11 KRONSORT** (1939/40). Links liegt **ECKE 12 INGEBORG**. Rechts liegt **ECKE 34 LUDWIG PROBST**. Der Hafen ist nicht Eckernförde. Bild: Heimatgemeinschaft Eckernförde.}}] [{{:kutter:kronsort1.png?330|Die **KRONSORT** als Außenlieger. Postkarte 24204 aus der Heimatsammlung, vermutlich um 1940.}}] [{{:kutter:kronsort.png?330|Links innen: **ECKE 11 KRONSORT** als Backbord-Seitenfänger mit vier Heckfenstern. Links außen liegt **ECKE 5 ANNEMARIE** mit nur zwei Heckfenstern im Ruderhaus. Die Anzahl der Heckfenster ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal beider Kutter.}}]